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Kirchliche Festtage

Die beiden höchsten Feiertage des Christentums sind Weihnachten - der Tag der Geburt Christi - und Ostern - der Tag seiner Auferstehung. Nach diesen beiden Festtagen richtet sich das Kirchenjahr. Es beginnt mit dem ersten Advent und endet eine Woche vor dem ersten Advent des Folgejahres mit dem Ewigkeitssonntag. Als hohe Festtage gelten in der reformierten Kirche Weihnachten, Palmsonntag, Karfreitag, Ostern, Auffahrt und Pfingsten. Der Bettag gilt ebenfalls als hoher Festtag.

Weihnachts- und Osterzeit: Die Weihnachtstage dauern vom 1. Advent (vierter Sonntag vor Weihnachten) bis Epiphanias, beziehungsweise dem Dreikönigstag am 6. Januar des auf Weihnachten folgenden neuen Jahres. Die Ostertage beginnen in der reformierten Kirche mit dem Palmsonntag und enden an Pfingsten, 50 Tage nach Ostern. In der katholischen Kirche geht die Fastenzeit voraus, beginnend am Aschermittwoch, die 40 Tage vor Ostern. Während Weihnachten auf den 25. Dezember fest datiert ist, variiert das Osterdatum und damit die ganze Osterzeit. Ostern ist definiert als der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond nach der Frühlingssonnenwende (21. März).

Gefeiert werden in der reformierten Kirche: Palmsonntag (1 Woche vor Ostern), Gründonnerstag (Donnerstag vor Ostern), Karfreitag (Freitag vor Ostern). Die sieben Tage von Palmsonntag bis Samstag vor Ostern werden Karwoche genannt. Sie sind, was man die Passionszeit nennt. Ostern, Auffahrt (40 Tage nach Ostern, immer an einem Donnerstag) sowie Pfingsten (siebenter Sonntag nach Ostern).

Die Sonntage nach Trinitatis: Wenig im Bewusstsein und auch nicht als eigentliche Festzeit begangen wird in der reformierten Kirche der Zyklus, der mit dem Sonntag Trinitatis beginnt (Sonntag der heiligen Dreieinigkeit, eine Woche nach Pfingsten. Beachtung mit entsprechender Feierlichkeit finden in dieser Zeit: Der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag am 3. Sonntag im September sowie der Ewigkeits- bzw. Totensonntag am Sonntag vor dem ersten Advent.

Textbasis: www.refbejuso.ch